Herbstausstellung 2006

Helga Becker: Mohair
Susanne Kleiber: Bilder und Skulpturen
Ewa Kulasek: Hutskulpturen
Tam Uekermann: Unikatschmuck
 

Eröffnung
Do., 9.11.2006
19 Uhr

So., 3.12.2006
12-17 Uhr
geöffnet

Dauer
bis
30.12.2006

werkstattgalerie
tam uekermann
Mainzer Str. 25
D-50678 Köln
Telefon
0221 / 32 64 33

Wegbeschreibung

Helga Becker: "Finnisches Schlingenmohairgarn mit seiner Leichtigkeit und Farbenvielfalt hat mich inspiriert zu meiner Kollektion von handgewebten Jacken, Schals und Decken für die diesjährige Winterausstellung. Teilweise haben die Webstücke noch einmal die Reise nach Finnland gemacht. Dort wurden meine gewebten Decken und Schals mit Kardendisteln aufgerauht und erhielten so die gewünschte Flauschigkeit."

Susanne Kleiber Bilder und Skulpturen

Ewa Kulasek: Ewa Kulasek macht Individualität in ihrer Komplexität sichtbar. Die Hüte kann man mit unterschiedlicher Kleidung kombinieren, von sportlich-lässig bis klassisch-elegant. Kein Detail ist dem Zufall überlassen. Erlesene Materialien sind in elementare Formen gebracht.

Tam Uekermann: Unikatschmuck mit ausdrucksstarken Edelsteinen, gearbeitet in Gold und Silber - klare Formen, edle Materialien.

Helga Becker
Mohair-Jacken von Helga Becker
Mohair-Jacken von Helga Becker

1951 geb. in Köln
1957-70 Schule und Berufsausbildung
1980-86 Handwerkliche Ausbildung in Webkursen
Künstlerische Umsetzung als Autodidakt
1982 eigene Werkstatt in Lohmar
1989 Anerkennung als freischaffende Künstlerin durch die FHS Köln
Mitglied der Gedok
Mitglied bei der AKK Köln
Mitglied bei "Webwerk"

seit 1981

Gruppen und Einzelausstellungen
  Über meine Arbeit

Ich webe Stoffe aus Naturmaterialien und schneidere daraus Kleidung. Jedes dieser Unikate entsteht nach eigenem Schnittentwurf und Stoffdesign in meinem Web- und Schneideratelier.

Die Schnitte sind bewusst schlicht gewählt um eine Harmonie zwischen traditionellem Weben und zeitgemäßer Mode zu erlangen.

Einen besonderen Teil meiner Kollektion nehmen die Kimonos ein, die ich nach klassischer japanischer Schnittästethik und eigenen Stoffentwürfen fertige.

Ein weiterer Schwerpunkt meines Schaffens sind freie künstlerische Arbeiten zu Themenausstellungen (z.B. Frauenmuseum Bonn, Torhausmuseum Siegburg, Künstlerforum Bonn)

www.helgabecker.de

nach oben

Ewa Kulasek
Hüte von Ewa Kulasek
Hüte von Ewa Kulasek

  What is important about my hats:

they are about form,
they are about colour,
they are about structure,

they are not so much about decoration,

they are about beauty,
they are about simplicity,
they are about reduction,
they are about perfection,
they are to play with.

Most of my hats have many faces.
It depends on the way you wear them.
It depends on the way you combine them.

Mehr zu Eva Kulasek auf diesen Seiten im Archiv
und unter www.kulasek.com.

nach oben

Susanne Kleiber
Stopfrauen von Susanne Kleiber
Stopfrauen von Susanne Kleiber

1971-74 Buchbinderausbildung in Hamburg
Weiterbildung mit Abschluss Abitur
1982-87 Studium an der Fachhochschule Hamburg Fachbereich Gestaltung, Studiengang Kommunikationsdesign
seit 1986 Kommunikationsdesignerin in den Bereichen Konzeption, Anzeigen- und Magazingestaltung, Illustration und Infografik
seit 1994 nebenberuflich Dozentin an der Design Factory International in Hamburg
Ausstellungen (Auswahl) Galerie M, Hamburg; Kulturzentrum LOLA e.V.; Volvo Catena, Hamburg; Werkstatt Galerie Tam Uekermann, Köln; Landesfrauenrat, Hamburg; Steuerbüro Ellermann, Hamburg; Anwaltskanzlei Behrendson Mayer Reineke, Hamburg; Architekturbüro Heyroth/Kürbitz, Hamburg; Produktionsschule Altona gGmbH, Hamburg; Jeanne d’Art Metalldesign, Hamburg; Künstlerhaus Hamburg-Bergedorf; FormArt, Glinde; Altonale, Hamburg; Künstlerhaus eins eins, Hamburg; Kunstmarkt Kunststätte Bossard, Jesteburg; Pflegen & Wohnen Sachsenwaldau, Reinbek;

Meine Arbeiten entstehen vorwiegend in Serien, die sich an einem selbst gestellten Thema orientieren. Themen der vergangenen Jahre sind z.B. »Flüchtige Bekanntschaften«, »Elf Söhne«, »Ziegen«, »Fische«, »HundeMenschen«, »Sein oder Nicht«. Die Bilder entstehen auf unterschiedlichen Trägern (grundiertes Packpapier, Karton, Leinwand), meistens in Mischtechnik mit Acrylfarben, und enthalten frottierte Elemente oder Collagen. Durch die Auswahl des Materials ergibt sich im Schaffensprozess eine Zufälligkeit, die der Arbeit einen zusätzlichen Reiz gibt. Die Technik ist zwischen Malerei und Zeichnung angesiedelt. Seit 2002 habe ich meine Arbeiten durch Papier-Maché-Objekte bereichert. Bilder sowie Objekte sind gegenständlich figürlich und lassen Raum für Assoziationen; die Inhalte erschließen sich individuell und lassen im Kopf des Betrachters Geschichten entstehen.

Mein aktuelles Thema hat den Titel »Sein oder Nicht«. Ich nähere mich diesem Thema dadurch, dass ich Prototypen von Figuren entstehen lasse, die innerhalb einer Arbeit verschiedene »Seins-Zustände« erhalten: Die reduzierteste Form ist die Aufteilung in die zwei Zustände, »Sein« und »Nicht«. Dies transponiere ich, indem ich eine positive und eine negative Form entstehen lasse, die ich ausschneide oder ausreiße und anschließend auf Grundierungen klebe, überklebe, übermale und mit anderen Materialien vermische. Als Zwischenzustand kann eine Frottage der positiven und/oder der negativen Form hinzu kommen oder die vorgegebene Form wird ganz weg gelassen, wodurch letztendlich die Anzahl der Zustände grenzenlos wird. Durch Reduzierung und Banalisierung versuche ich ergänzende Aspekte in der Betrachtung heraus zu arbeiten und neue Geschichten entstehen zu lassen.
Mehr zu Susanne Kleiber: www.susannekleiber.de

nach oben

Tam Uekermann
Kette von Tam Uekermann
Kette von Tam Uekermann

  Mehr zu Tam Uekermann auf der Seite Biographie

nach oben